Vertrauen aufbauen
Im vergangenen Schuljahr standen zahlreiche Themen im Fokus der Schulsozialarbeit. Die Beratungen deckten ein breites Spektrum an Anliegen von Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie Lehrpersonen und Mitarbeitenden ab. Auch unsere Lernberatung wurde rege genutzt.
Leiterin Schulsozialarbeit
Themenschwerpunkte im Schuljahr 2024/2025
Bei den Schülerinnen und Schülern standen vor allem Themen wie das Gestalten von Beziehungen, der Umgang mit Trennungssituationen (insbesondere bei den Eltern), Konflikte in der Klasse, Stress- und Leistungsdruck, Motivations- und Leistungsprobleme, psychische Befindlichkeiten, der Umgang mit Wut sowie Zukunftsängste im Vordergrund.
Eltern suchen Unterstützung im Umgang mit der Handyzeit ihrer Kinder und bei Abklärungen durch Fachstellen.
Lehrpersonen und weitere Mitarbeitende beschäftigten sich insbesondere mit der individuellen Gesundheitsförderung im Unterricht (z. B. Themen wie Vaping, digitale Medien, Konflikte), dem Umgang mit Lernenden am Rand der Klasse, dem Umgang mit Diagnosen wie ASS oder ADHS, der eigenen Gesundheit im Schulalltag sowie privaten Themen.
Beratungsarbeit
Im Schuljahr 2024/25 wurden in der Schulsozialarbeit etwas über 220 Gespräche mit Lernenden geführt, davon rund 50 Erstkontakte. Die Anzahl der Elternkontakte und der Austausch mit Lehrpersonen haben zugenommen, ebenso die Triagen und Kontakte mit externen Beratungsstellen. Im Obergymnasium ging die Anzahl der Anmeldungen und Gespräche im Vergleich zu den Vorjahren leicht zurück, während der Aufwand für Beratungen – insbesondere durch Eltern- und Lehrpersonenkontakte sowie die Zusammenarbeit mit Beratungs- und Therapiestellen – insgesamt gestiegen ist.
Die Verteilung der Erstgespräche nach Stufen zeigt folgendes Bild:
- Untergymnasium: 18 Schülerinnen und Schüler
- Mittelgymnasium: 21 Schülerinnen und Schüler
- Obergymnasium: 10 Schülerinnen und Schüler
Viele zusätzliche Gespräche, Telefonate, Absprachen und Roundtables werden aus Gründen der Übersichtlichkeit und Zeitersparnis nicht einzeln aufgeführt.
Netzwerkarbeit und externe Zusammenarbeit
Die Schulsozialarbeit hat sich auch im vergangenen Schuljahr intensiv mit externen Stellen vernetzt. Dazu zählen unter anderem folgende Beratungs- und Unterstützungsangebote:
- Triaplus Goldau
- Schulpsychologischer Dienst Schwyz
- Verschiedene Beratungsstellen (z. B. für Essstörungen, ADHS, Autismusspektrumsstörung, Jugendcoaching, Familienberatung, Opferberatung)
- Schulsozialarbeit anderer Kantone
- Psychosoziale Beratungsstellen
- Intervisionsgruppen
- Jugendarbeit des Bezirks
- Diverse Therapeutinnen und Therapeuten in privater Praxis
- Logopädische Dienste
- Berufsbildungszentrum Goldau
- Fachstelle Gesundheit Schwyz
- Austauschgruppen auf Sek-II-Stufe
- KESB
- Pro Juventute.
Neben der Beratungs- und Netzwerkarbeit wurde auch in fachliche Weiterbildungen investiert, unter anderem zu ADHS, ASS und Essstörungen.
Mitwirkung im Schulalltag
Die schulinterne Vernetzung und Beziehungsarbeit wurde durch vielfältige Aktivitäten gestärkt:
- Begleitung am Wandertag
- Mithilfe und Begleitung am Sporttag
- Teilnahme am Elternabend der 1. Klassen
- Vorstellung in den 1. und 3. Klassen
- Mithilfe bei der Planung der Projektwoche
- Mitarbeit im Gymiball-OK
- Mitarbeit in der AG Gesundheitsförderung
- Teilnahme an Lehrpersonenkonferenzen und Schulentwicklungstagen
- Organisation eines Präventionshalbtags für die 5. Klassen.
Zudem wurden verschiedene Klasseninterventionen durchgeführt, wenn aufgrund von Konflikten oder ungenügender Zusammenarbeit ein Verdacht auf Mobbing bestand.
Zudem wurden verschiedene Klasseninterventionen bei Verdacht auf Mobbing, Konflikte oder ungenügende Zusammenarbeit durchgeführt. Der Kontakt zum Schulparlament und der Austausch mit dem Internat ergänzten die Mitwirkung sinnvoll.
Rückblick auf die Lernberatung
Das Team der Lernberatung bestand schon das zweiten Jahr aus Carla Fuchs Ayadi und mir. In den 1. und 3. Klassen wurden Klassenvorstellungen und Lernberatungsmodule durchgeführt, mit Schwerpunkten auf dem Erarbeiten und Zusammenfassen von Texten, einer guten Lernplanung sowie dem Umgang mit Druck.
Im Untergymnasium wurde der grösste Zeitaufwand verzeichnet, im Mittelgymnasium rund ein Drittel weniger, während das Obergymnasium insgesamt am wenigsten Beratungszeit benötigte.